Autor: Klaus Forsthofer

  • Amazon in die bestehende Vertriebsinfrastruktur integrieren

    Amazon in die bestehende Vertriebsinfrastruktur integrieren

    Wie kann ich E-Commerce-Plattformen und Marktplätze wie Amazon nutzen, ohne meine bestehende Vertriebsinfrastruktur zu gefährden? Diese Frage ist wohl die, die uns am meisten von mittleren und großen Marken gestellt wird.

    Den Schritt in die Amazon-Welt zu setzen bietet große Vorteile und neue Absatzmöglichkeiten. Dennoch kann ein falsch geplanter Einstieg in diese Welt, Irritationen im bestehenden System verursachen. Und ganz ehrlich, wer will sich schon mit seinem eigenen Vertrieb, eine der wichtigsten Wertschöpfungsquellen im Unternehmen, „anlegen“? Gerade Amazon bedeutet doch Produkttransparenz für Millionen von Kunden und Besuchern.

    Die Amazon-Welt verstehen lernen

    Hier gilt es zuallererst die Welt von Amazon auch zu verstehen. Nur wenn man klar nachvollziehen kann, wie Amazon arbeitet, ist hier eine Abwägung möglich. Viele Marken kümmern sich am Beginn zu wenig um diese Akzeptanzarbeit und sind dann oft über Monate oder Jahren großen internen Irritationen ausgesetzt. Dabei spielt es auch eine große Rolle für welchen der 3 möglichen Wege auf Amazon zu verkaufen, man sich entscheidet. Oft kann diese Anfangsentscheidung über Erfolg und Misserfolgs des Projekts entscheiden.

    Wir von MarktPlatz1 haben über 20 Marken zu Amazon begleitet und gemeinsam mit diesen Unternehmen maßgeschneiderte Projektlösungen gefunden, die in vielen Fällen die internen Kritiker aktiv miteingebunden hat. Das Ziel ist neben dem Verkaufsabsatz und Brandbuilding auch die langfristige Akzeptanz zu erhöhen. Wichtig ist hier natürlich, die Sortiments- und Preispolitik klar abzustecken bzw. die Ist-Situation der Marktbegleiter klar zu verstehen. Unter einer Nutzen-/Chancen-Abwägung kann dann eine klare Entscheidung getroffen werden.

  • Amazon SEO und -optimierung: 3 einfache Praxistipps für eine bessere Amazon Marketplace Positionierung

    Amazon SEO und -optimierung: 3 einfache Praxistipps für eine bessere Amazon Marketplace Positionierung

    Der Amazon Marketplace gehört zu den wichtigen Traffic- und Umsatzquellen. Hier unsere 3 Tipps wie man auf dem Marketplace eine bessere Positionierung erhält.

    1. Produktauswahl

    Ein wichtiger Faktor für Wachstum ist die stetige Optimierung des eigenen Portfolios. Wichtig ist es, ein individuelles Produktangebot für den Kunden zu schaffen. Des Weiteren ist es wichtig, Artikel mit besonders guter Qualität anzulegen, zu niedrigeren Preisen, in einer breiteren Auswahl und mehr Variationen. Auch um am Puls der Zeit zu sein ist es von enormer Bedeutung sich regelmäßig die Amazon Bestseller-Listen anzusehen.

    2. Der Verkaufscoach

    Der „Verkaufscoach“ ist eine Software, die ein Bestandteil bzw. ein Teil vom „Seller Central“ der Verwaltungsoberfläche für Marketplace-Händler ist. Diese Software gibt zuverlässige Aussagen über Traffic, Conversion-Rate und einiges mehr. Zudem gibt das Tool auf Basis unterschiedlicher Kennzahlen wichtige Empfehlungen für den Verkäufer.

    3. Der Warenbestand

    Nutzt der Händler den Service „Versand durch Amazon“, gibt das Tool Vorschläge bei welchen Produkten der Bestand erhöht werden sollte. In verkaufsintensiven Perioden wie z. B. der Weihnachtszeit ist es von enormer Bedeutung, dass ein ausreichender Lagerbestand gewährleistet ist.

  • Brandbuilding: Amazon zur Stärkung meiner Marke nutzen

    Brandbuilding: Amazon zur Stärkung meiner Marke nutzen

    Da Amazon mittlerweile die erste Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum für Produktsuchen ist, spielt die Plattform auch eine zentrale Rolle beim eigenen Brandbuilding.

    Amazon als Gefahr für die eigene Marke?

    Fast jede Marke, die nicht selbst auf Amazon aktiv ist, kennt das: Man sucht nach dem eigenen Markennamen und findet in vielen Fällen die eigenen Produkte schlecht präsentiert und angelegt. Dadurch ist auch oft die Kundenzufriedenheit beeinträchtigt und oft haben diese Produkte 3,5 Sterne oder weniger.

    Meist kommen solche Artikel durch Groß- oder Einzelhändler zustande, die mehr oder weniger detailliert bzw. professionell die Produkte bei Amazon anlegen. Oft passiert das über automatische Uploads via Amazon Flatfiles. Meistens sind die ERP-Systeme der Händler nur rudimentär für die Datenübergabe an Amazon vorbereitet, d. h. es wird nur ein Minimum an Daten übergeben (in der Praxis oft: Titel, Bulletpoints und 1 – 2 Fotos). Auf eine detaillierte Beschreibung und Hinweise zum richtigen Umgang wird oft verzichtet. Dies ist eine große Fehlerquelle für negative Rezensionen, da der Kunde etwas anderes bekommt als subjektiv wahrgenommen, erwartet und bestellt. Finden sich dann Fehler in der Produktbeschreibung, den Bildern oder in der Logistikleistung des Händlers, fällt das oft negativ auf die Marke zurück. Dies kann insbesondere auch auf andere Vertriebskanäle zurückfallen, da im Einzel- und Großhandel der Marktplatz Amazon oft zu Recherchezwecken bzgl. der Produktqualität verwendet wird.

    In so einem Fall versuchen wir von MarktPlatz1 eine Auflösung der bestehenden Situation zu erreichen um die Marke und die Produkte professioneller und somit besser aufzustellen.

    Warum Amazon eine große Chance für die eigene Brand ist!

    Amazon funktioniert nach eigenen Regeln, anders als das meist klassische Hersteller kennen. Die Kundenzufriedenheit steht weit über Regal- oder Positionslistungen und scheint im Amazon-Algorithmus tief verwurzelt zu sein. Wie Jeff Bezos, der Grüner von Amazon, bei einer seiner Pressekonferenzen gesagt hat: Amazon-Kunden lieben niedrige Preise (und hohe Produktqualität).

    Diese andere Herangehensweise ist eine große, oft ungenutzte Chance für bestehende Marken. Hier spielt die Kapitalkraft der Marke eine kleinere Rolle als die perfekte Anpassung an das Kundenbedürfnis. Uns sind zahlreiche Fälle bekannt, wo neue und unbekannte Marken vermeintliche Marktführer überflügeln konnten. Natürlich hat die eigene Brandpower auch Relevanz, aber die Relevanz ist sicher niedriger wie im stationären Handel oder auf anderen Plattformen.

    Grundsätzlich beobachten wir, dass die Produkte mit dem besten Preis-/Qualitätsverhältnis auch die Verkaufscharts anführen können. Stimmt der Verkaufspreispunkt und die Produktqualität, lassen sich beispielsweise mittels unserem selbstentwickelten RBD (Rapid Brand Development) oft erstaunliche Aha-Erlebnisse der Markeninhaber erleben.

    Wir verstehen unter Produktentwicklung bei Amazon die perfekte Anpassung des eigenen Produkts hinsichtlich der maximal möglichen Potenziale. Dies umfasst Maßnahmen die auf viele Rankingindikatoren bei Amazon ansetzen. Von der perfekten Produktbeschreibung, hin über Bild- und Multimediadarstellung, Benchmarking mit den Hauptwettbewerbern bis hin zum Rezensionsmanagement.

    Dies erhöht auf der einen Seite die Absätze in der Amazon-Welt und dient auf der anderen Seite als Qualitätsreferenz gegenüber anderen Vertriebskanälen, da sich wohl kein Produktbewertungssystem so stark etabliert wie eben das von Amazon.

    Wollen Sie mehr wissen über unser „Rapid Brand Development“ und was es für Ihre Marke bedeuten kann? Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Ihr Feedback!

  • 3 Möglichkeiten für den Produktverkauf auf Amazon

    3 Möglichkeiten für den Produktverkauf auf Amazon

    Grundsätzlich wird der Amazon-Markplatz von zwei unabhängigen Abteilungen bespielt. Auf der einen Seite steht Amazon Retail, was viele Verbraucher als „Verkauf und Versand durch amazon.de“ kennen. Auf der anderen Seite gibt es den Amazon Marketplace, wo Händler die Möglichkeit haben, selbst Produkte bei Amazon einzustellen. Dies ist für Verbraucher zumeist bekannt als „Verkauf durch HÄNDLERNAME“.

    Beide Abteilungen sind ähnlich groß und arbeiten getrennt voneinander. Es gibt sogar so eine Art internen Wettbewerb.

    Amazon Retail

    Amazon Retail (Verkauf und Versand durch Amazon) funktioniert für Hersteller und Großhändler im Groben wie eine klassische Hersteller-Einzelhändler-Beziehung. Amazon kauft Ware zu Großhandelspreisen ein und verkauft die Ware im eigenen Ermessen auf den Amazon-Plattformen.

    Der größte Vorteil für den Verkäufer ist hier sicherlich die Einfachheit und die Prozesse sind ähnlich zu anderen großen Handelsunternehmen. Zudem werden die Produkte mit „Verkauf durch Amazon“ angeboten. In diesem Fall ist Amazon selbst auch der Rechnungsleger und es gibt keine direkte Verbindung zu den Endkunden.

    Als Nachteil empfinden, gerade noch wenige erfahrene Unternehmen, das man auf die Verkaufspreisbildung keinen Einfluss hat. Dies hat man meist bei anderen Einzelhändlern auch nicht, aber nirgends sind Verkaufspreise so transparent und schnell ersichtlich wie bei Amazon. Zudem erfolgt die Verkaufspreissteuerung bei Amazon vollautomatisch und reaktionär auf andere Preise im Web, denn wie Jeff Bezos in einer seiner öffentlichen Reden gesagt hat: „Amazon-Kunden lieben günstige Preise“. In der Praxis stellen wir fest das dies oft die Hemmschwelle ist für Unternehmen, die bereits ein etabliertes Vertriebssystem betreiben.

    Amazon Marketplace

    Als durchaus attraktive Alternative steht hier der Amazon Marketplace mit seinem Verkäuferprogramm. Hierbei handelt es sich um ein webbasiertes Verkaufstool, das es ermöglicht selbst Produkte anzulegen und auf dem Marktplatz via Eigenversand oder FBA (Fulfillment by Amazon) anzubieten. Im Gegensatz zu Amazon Retail geht man hier eine direkte Beziehung mit dem Kunden ein und nutzt dazu Amazon.de als Vertriebskanal.

    Hier ist es auch möglich, via Selfservice-Tools, Artikel anzulegen oder auch bereits existente Artikel im Amazon-Katalog zu offerieren. Die Verkaufspreise sind dabei frei gestaltbar. Der grundsätzliche Aufsatz ist nicht besonders aufwändig, es lohnt sich aber, den Verkäuferaccount umfangreich an das eigene Unternehmen anzupassen. Dies beginnt bei den Versandmodalitäten, geht über die Logo-Präsenation, hin zum elektronischen Katalog-Upload.

    ACHTUNG: Dieser Phase sollte man höchste Aufmerksamkeit widmen, denn Amazon akzeptiert – im Sinne der Verbraucher und Marktplatzordnung – nur geringe Fehlertoleranzen. Kommt es beispielsweise wegen fehlerhaften Versandbedingungen, AGBs oder Produktbeschreibungen zu einer Accountsperre, ist diese nur äußerst schwierig wieder aufzulösen. Zudem haben nicht ideale Verkäuferaccounts nicht die Sichtbarkeit am Marktplatz, wie das professionelle Verkäufer mit hoher Kundenzufriedenheit aufweisen.

    Outsourcing an professionelle Amazon-Partner

    Marktplatz1 bietet Unternehmen neben den existierenden Programmen die zusätzliche Option, über bestehende, professionelle Verkäufer, ihre Produkte anbieten/verkaufen/abwickeln zu lassen. Viele Hersteller nutzen diesen Weg um bei Amazon einzusteigen. Diese Partnerlösung bietet den Vorteil, dass das Unternehmen mit langjährig vertrauten Amazon-Experten zusammenarbeiten kann und von deren Erfahrungen profitieren. Gemeinsam mit dem Unternehmen werden die vielseitigen Möglichkeiten dargestellt und maßgeschneidert auf das Sortiment und die zu erreichenden Ziele bei Amazon definiert und umgesetzt. In diesem Modell liefert das Unternehmen an eine qualifizierte Drittfirma. Dies ist oft für Marken besonders attraktiv, da nur der Vertriebspartner als Anbieter aufscheint.

    Sie möchten wissen welches Modell für Sie am besten ist? Marktplatz1 berät Sie gerne und objektiv über die Vorteile des jeweiligen Systems und evaluiert, gemeinsam mit Ihnen, die Vor- und Nachteile der Programme.

  • 3 Argumente, warum eine Amazon-Markplatz-Strategie sinnvoll ist

    3 Argumente, warum eine Amazon-Markplatz-Strategie sinnvoll ist

    Immer mehr Unternehmen stellen sich die Frage, ob und wie sie Amazon in ihr Business integrieren müssen oder sollen. Wir haben hier mal 3 Argumente aufgelistet, die dafür sprechen. Amazon sollte nicht als der große Böse sondern als der große Enabler verstanden werden.

    Der dominierende Marktplatz

    Egal ob Sie Hersteller, Großhändler oder Einzelhändler sind, wenn es um den Verkauf physischer Produkte im E-Commerce geht, kommt man in unseren Breiten an Amazon nur noch schwer vorbei.

    Hier lohnt es sich vorab einen Blick auf die Zahlen zu werfen. Im deutschen E-Commerce nimmt Amazon die Rolle des Marktführers sein. Amazon Retail (Verkauf und Versand durch Amazon) und der Amazon Marketplace (Verkauf durch Händler) bescheren der Katalogplattform amazon.de derzeit einen E-Commerce-Marktanteil von insgesamt 55 % in Deutschland. Ähnliches gilt auch für Österreich. Amazon.de hat heute die Stellung eines klaren Marktführers, der mehr Volumen erfüllt wie alle Wettbewerber zusammen.

    Die dominierende Produktsuchmaschine

    Amazon wird immer häufiger für Produktsuchen herangezogen, auch wenn später woanders gekauft werden soll. Amazon verzeichnet heute mehr spezifische Suchanfragen zu Produkten als Google. Dieser Trend setzt sich weiter fort, da sich Verbraucher insbesondere von der einfachen Nutzung und den Kundenbewertungen der Produkte einen schnellen Marktüberblick verschaffen können. Hier als Marke/Produkt nicht dabei zu sein, bedeutet einen großen Sichtbarkeitsverlust.

    Der dominierende One-Stop-Shop

    Immer mehr Kunden sind Mitglied im „Kundenclub“ Amazon Prime und bezahlen dafür eine jährliche Gebühr. Dafür erhalten Sie kostenlosen Versand, Audio, Video und App-Programme. Prime-Kunden nutzen Amazon als One-Stop-Shop für alle Einkäufe und sind Amazon sehr treu. Unserer Einschätzung nach suchen 78 % der Prime-Kunden nicht mehr außerhalb von Amazon. Das heißt, diese Kunden nutzen keine Preissuchmaschinen, Google oder andere Services. Bei Prime-Kunden handelt es sich vielfach um zahlungskräftige und E-Commerce affine Kunden die fast ausschließlich nur noch über die Amazon-Plattform erreichbar sind.

    Wie stehen Sie zu Amazon? Verkaufen Sie bereits auf/via Amazon oder überlegen Sie noch? Wir helfen Ihnen gerne weiter und freuen uns auf Ihr Feedback!

  • 8 Fehler die Sie als Händler auf Amazon vermeiden sollten!

    8 Fehler die Sie als Händler auf Amazon vermeiden sollten!

    Amazon gehört zu den bedeutendsten, größten und wichtigsten Online-Plattformen im E-Commerce. Der zukünftige Kunde steuert gezielt den Online-Marktplatz Amazon an, wenn es um Produkte geht. Deshalb ist es so wichtig hier keine Fehler zu begehen. Dies sind die 8 häufigsten Fehler die Sie vermeiden sollten:

    1. Amazon nicht als Marketinginstrument zu nutzen!
    2. Eine Kontosperrung zu riskieren (durch schlechte Bewertungen, zu hohe Rate an Bestellmängeln oder eine zu hohe Stornorate usw.)
    3. Kundenanfragen über mehrere Tage unbeantwortet zu lassen ( Kundenservice hat höchste Priorität!)
    4. Den Pricekeeper nicht zu nutzen! (Mit diesem Tool von Amazon haben Sie den Wettbewerb im Griff!)
    5. Versand durch Amazon nicht zu nutzen! (Amazon hat eines der modernsten Logistik-Netzwerke, damit verbessert sich das Ranking der Produkte)
    6. Die eigenen Suchbegriffe nicht zu optimieren! (Keywords bilden mit einigen anderen Parameter die wichtigsten Kriterien um ein gutes Ranking bei Amazon zu erzielen!)
    7. Die eigene Umsetzung nicht zu analyieren! (Überprüfen Sie Ihr Vorgehensweise nochmals um einzelne Schritte zu optimieren)
    8. Versandvorlaufzeiten zu unterschätzen! (In der Regel dauern diese durchschnittlich 3 Tage)

    In unseren zukünftigen Blogbeiträgen gehen wir auf die einzelnen Themen und Bereiche noch genauer ein.

  • Marktplatz-SEO: 3 Tipps damit Du bei Amazon ein gutes Ranking erreichst

    Marktplatz-SEO: 3 Tipps damit Du bei Amazon ein gutes Ranking erreichst

    Die Amazon-Suche wird für Shopbetreiber immer wichtiger: Das Volumen an Produktsuchen auf Amazon hat sich enorm gesteigert. Und der Kunde beginnt seine Produktsuche immer häufiger bei Amazon anstatt bei Google. Deshalb sollte sich jeder Händler mit dieser Plattform hinsichtlich Amazon-Suchmaschinenoptimierung (SEO), einem Teil der Marktplatzoptimierung (MPO), auseinandersetzen. Dieser Artikel gibt eine Hilfestellung um bei Amazon besser gefunden zu werden.

    Amazon-SEO ist nicht Google-SEO

    Grundsätzlich ist zu sagen: Google und Amazon agieren unterschiedlich. Bei Google dreht es sich hauptsächlich um den Verkauf von Werbeanzeigen und bei Amazon steht das Produkt im Mittelpunkt.

    Hier 3 Tipps um bei Amazon ein erfolgreiches Ranking zu bekommen

    1. Das Produkt richtig kategorisieren

    Um dem Kunden passende bzw. relevante Ergebnisse anzuzeigen, bietet Amazon hierfür das Amazon Seller Central an. Dies ist ein hauseigenes Katalogsystem mit unzähligen Möglichkeiten um ein Produkt entsprechend zu kategorisieren. Wichtig ist hier: Wer ein Produkt in einer entsprechenden Farbe verkaufen und in den Farblisten dementsprechend angezeigt werden will, muss dies im System wie auch andere Merkmale so präzise wie nur möglich angeben.

    2. Die richtige URL definieren

    Ähnlich wie bei Google gibt es bei Amazon auch URLs mit entsprechenden Parameter um Suchtreffer auszuspielen. Diese Parameter müssen dafür zuvor eingegeben werden. Die wichtigsten Parameter sind:

    • Keyword: Die grobe Produktbezeichnung.
    • Node: Dies ist eine numerische Zeichenfolge, welche einen bestimmten „Ast“ im Produktkategorie-Baum von Amazon zugeordnet ist. Haushaltsgeräte haben dementsprechend eine andere ID als Elektronikartikel.
    • Brandtextebin: Das ist ein Bonusparameter am Ende der URL. Damit kann der Händler prüfen inwieweit sich ein Produkt gegenüber anderen gelisteten Produkten aus dem eigenen Sortiment verkauft hat.

    Beispiel für eine mögliche URL: http://www.amazon.com/s?field-keywords=roteküchenwaage&node= 140239237&field-brandtextbin=mustermann

    3. Performance und Relevanzfaktoren

    • Performance-Indikatoren: Dazu gehört die Conversion, Qualität der Produktabbildungen, und der Preis
    • Relevanz-Indikatoren: Dazu gehören ein aussagekräftiger Titel des Produkts (Bezeichnung, Marke, Farbe, Größe, Menge, oder Material) und eine genaue Beschreibung des Artikels inkl. festgelegter Keywords für die Suche.

    Natürlich nicht zu vergessen sind die Bewertungen bei Amazon. Diese spielen neben den erwähnten Faktoren eine übergeordnete Rolle und beeinflussen das Ranking bzw. die Konversion enorm.

    Haben Sie schon Amazon-SEO-Maßnahmen durchgeführt und was sind Ihre Erfahrungen oder persönlichen Empfehlungen?